Quertreiber in der Grünen Hölle
Faszination 24-Stunden-Rennen: Gleich mit zwei Autos geht das Team Dingert-Motorsport aus Langsur beim Langstreckenklassiker in knapp drei Wochen auf dem Nürburgring an den Start. Für alle Akteure heißt es in erster Linie: Ankommen und viel Spaß haben.

Achim Hermann (links) und Andreas Dingert gehen als ausgewiesene Rallye-Spezialisten aus der Region beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start. TV-Foto: Jürgen C. Braun
Langsur. Andreas Dingert ist Rallye-Experte und kennt sich aus auf den Wertungsprüfungen. Aber der "Ritt durch die Grüne Hölle" fasziniert auch ihn. Deswegen baut der Langsurer auch in diesen Tagen wieder zwei VW Golf Kit Cars auf für das legendäre Ausdauerrennen. Gemeinsam mit seinen Partnern Eric Freichels (Konz), Sven Kurtenbach (Neuwied) und einem weiteren Fahrer wird er am zweiten Mai-Wochenende die Herausforderung auf der Nordschleife wieder angehen. Das zweite von Dingert-Motorsport eingesetzte Fahrzeug fahren Axel Hermann, Achim Hermann (beide Schleich) und der Holländer Haan Hoendervanges. Die beiden Besatzungen wissen als Amateure genau, was auf sie zukommt, auch wenn Dingert das Rennen schon mehrere Male bestritten hat. Im vergangenen Jahr war sonntagmorgens um halb zehn wegen eines Kupplungsdefektes das Rennen für die Crew zu Ende gewesen. Das soll dieses Jahr nicht passieren. "Ankommen und eine Unmenge Spaß haben" sei die Zielsetzung, verrät Dingert. Er vergisst dabei nicht, was der "Ritt durch die Grüne Hölle" bedeutet. "Eine Runde sind 27,8 Kilometer. Das ist gleichbedeutend mit der Strecke einer nationalen 200er Rallye. Wenn man also in den 24 Stunden zehn Runden gefahren hat, dann ist das genau so viel, als habe man in dieser Zeit zehn Rallyes absolviert. Das schlaucht auf die Dauer und geht an Kondition und Konzentration, vor allem, wenn das Wetter nicht mitspielt." Premiere feiern in diesem Jahr die Schleicher Alex Hermann und sein Neffe Achim, die ebenfalls aus der Rallyeszene kommen. Beim dritten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft am Wochenende wollen die beiden noch einmal "Ring-Erfahrungen" sammeln. Dingerts Kit Cars unterscheiden sich leistungsmäßig nicht viel. Das Fahrzeug der Hermanns und ihres holländischen Teamkameraden ist etwa 230 PS stark und mit einem Renngetriebe sowie den üblichen Komponenten ausgestattet. "Mein Auto hat vielleicht 15 PS mehr, aber das macht im Prinzip in dem Gewusel mit über 200 Fahrzeugen nicht viel aus" erzählt Dingert und hat dabei schon feste Vorstellungen von der Zielsetzung in diesem Jahr: "Wenn wir unter den ersten hundert ankommen, dann können wir sagen, dass das Rennen für uns ein Erfolg war."
Quelle: http://www.volksfreund.de
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. April 2010 um 18:22 Uhr |
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DAS ZIEL IST DAS ZIEL
Hallo Motorsportfreunde,
am kommenden Samstag dem 18. Juli 2009 fährt unser Team das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife auf dem überarbeitenden VW Golf III KIt Car. Die Defekte, die beim 24h Rennen aufgetreten waren, wurden abgestellt (Kupplungsschaden, Servodefekt). Andreas hat nach dem Ausfall den Fahrern und Mechanikern versprochen, als Entschädigung bei diesem 6h Rennen zu starten. Leider kann Chefschrauber Olli Kreul nicht teilnehmen, da er auf der Eifelrallye bei seinem Chef schrauben muß. Markus Titschka,Serge Straßel,Marko Briesch und Alex Rath sind ebenfalls verhindert. Da das 6h Rennen nur mit 3 Fahrern gefahren wird, besteht das Fahrerteam aus Sven Kurtenbach,Eric Freichels und Andreas Dingert. Die etwas geschrumpfte Mechanikermannschaft wird dieses Mal durch Karsten Schmidt verstärkt. Beim Versorgungsteam wird die ebenfalls verhinderte Jasmine Wagner durch Alex Bohr und Sonja Melchisedech ersetzt. Wir hoffen, daß wir am Samstag um 18.00 Uhr die Zielflagge sehen und wie immer viel Spaß haben werden.
Unserem Team wünschen wir viel Glück.   |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. Juli 2009 um 10:37 Uhr |
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